Seneca Village, Siedlung aus dem 19. Jahrhundert im Central Park, Vereinigte Staaten
Seneca Village war eine Siedlung in Manhattan, die sich zwischen der West 82nd Street und der West 89th Street erstreckte und etwa fünfzig Häuser, drei Kirchen und eine Schule beherbergte. Die Bewohner nutzten das Land für Gärten und hielten Vieh, während sie ihr Wasser aus einer nahegelegenen Quelle bezogen.
Die Siedlung wurde 1825 gegründet und entwickelte sich zu einem Gemeinwesen mit etwa 225 Bewohnern, von denen zwei Drittel Afroamerikaner waren. Die übrigen Bewohner waren hauptsächlich irische Einwanderer, was die Siedlung zu einem vielfältigen Gemeinwesen machte.
Die Siedlung beherbergte zwei Kirchen, die First African Methodist Episcopal Zion Church und die African Union Church, wo Bewohner zusammenkamen, um Gottesdienste zu feiern und sich als Gemeinschaft zu organisieren.
Das Gebiet liegt heute unter dem zentralen Teil des Central Park, sodass es nicht mehr direkt zu besuchen ist. Man kann sich jedoch über Gedenktafeln und Ausstellungen an den historischen Ort erinnern.
Ein bemerkenswerter Aspekt war, dass einige Bewohner Grundbesitzer waren, was ihnen in dieser Zeit das Wahlrecht gab. Dies machte die Siedlung zu einem ungewöhnlichen Ort für schwarze Amerikaner, die anderswo solche Rechte selten hatten.
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