Sangre de Cristo Mountains, Gebirgskette in Colorado und New Mexico, Vereinigte Staaten.
Die Sangre de Cristo Mountains bilden eine Gebirgskette, die sich von Poncha Springs in Colorado bis Santa Fe in New Mexico erstreckt und den südlichsten Ausläufer der Rocky Mountains darstellt. Mehrere Gipfel ragen über 4.200 Meter (14.000 Fuß) in die Höhe und die Landschaft wechselt zwischen schroffen Felsformationen und bewaldeten Hängen.
Spanische Siedler gaben der Gebirgskette im 19. Jahrhundert ihren heutigen Namen und ersetzten damit ältere Bezeichnungen wie La Sierra Nevada. Frühe Aufzeichnungen dokumentieren Erkundungen durch Entdecker aus der Kolonialzeit, die über die Pässe zwischen den Gipfeln reisten.
Der Name bedeutet auf Deutsch »Blut Christi« und bezieht sich auf das rote Alpenglühen, das die Gipfel bei Sonnenuntergang färbt. Einheimische verwenden die Berge seit Jahrhunderten als Orientierungspunkte und viele Ortschaften am Fuß tragen spanische Namen.
Verschiedene Wanderwege führen von den Tälern zu den Gipfeln, wobei manche Routen mehrere Tage in Anspruch nehmen. Die Höhenlage erfordert eine Akklimatisierung und das Wetter kann sich schnell ändern, vor allem in den Sommermonaten.
Blanca Peak erhebt sich als höchster Punkt auf über 4.370 Meter (14.350 Fuß) und ist einer der wenigen Gipfel in dieser Höhe südlich der zentralen Rocky Mountains. Die Gebirgskette zählt fast fünfhundert benannte Erhebungen, was sie zu einer der umfangreichsten Formationen in der Region macht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.