Hispanic Society of America, Kunstmuseum und Forschungsbibliothek in Manhattan, Vereinigte Staaten.
Die Hispanic Society of America ist ein Kunstmuseum und eine Forschungsbibliothek in Washington Heights, Manhattan, das sich der iberischen Kultur widmet. Sie füllt zwei aneinander liegende Gebäude auf der Audubon Terrace und beherbergt Gemälde, Skulpturen, Keramiken sowie seltene Handschriften und Bücher aus mehreren Jahrhunderten.
Das Institut entstand 1904 als private Stiftung von Archer Milton Huntington, einem Sammler und Gelehrten, der sein Leben iberischen Studien widmete. Nach mehreren Renovierungen über Jahrzehnte hinweg öffnete sich das Museum ab 2019 wieder vollständig für die Öffentlichkeit.
Die ursprünglich vom Philanthrop Huntington als Bildungsinstitut für die allgemeine Öffentlichkeit gegründete Gesellschaft erlaubt bis heute freien Zugang zu ihren Sammlungen, sodass Besucher iberische Kunst ohne Eintrittshürden erkunden können. Der Name stammt aus dem lateinischen Wort für die iberische Halbinsel und unterstreicht den Fokus auf Kulturen aus Spanien und Portugal sowie deren Einfluss in Amerika.
Die Einrichtung liegt an der Audubon Terrace zwischen 155th Street und 156th Street und ist mit der U-Bahn über die nahegelegene Station leicht zu erreichen. Da die Sammlung umfangreich ist, planen viele Besucher ein bis zwei Stunden für den Rundgang ein.
Die Terrakotta-Skulpturen von Anna Hyatt Huntington, der Ehefrau des Gründers, zieren den Innenhof und zeigen den Cid Campeador auf seinem Pferd. Das Treppenhaus ist mit Azulejos geschmückt, die direkt aus Sevilla importiert wurden und dem Raum eine andalusische Atmosphäre verleihen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.