Fort Randall, Militärfort am Missouri River, South Dakota.
Fort Randall ist ein historischer Militärposten am Westufer des Missouri River in South Dakota, der heute als National Register of Historic Places gelistet ist. Von den ursprünglichen Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert sind noch Steinmauern, Fundamente und die Überreste einer Kapelle erhalten.
Der Posten wurde 1856 gegründet, um die Grenze zwischen Siedlergebieten und dem Land der Lakota zu sichern, und blieb für mehrere Jahrzehnte in Betrieb. Nach der Schließung des Forts wurden einige seiner Gebäude abgerissen oder abgebaut, was erklärt, warum heute nur noch Ruinen übrig sind.
Fort Randall ist heute eine offene Gedenkstätte, die von Besuchern frei erkundet werden kann. Die erhaltenen Steinmauern der alten Kapelle und die markierten Grundrisse der Gebäude zeigen, wie das Leben auf diesem abgelegenen Außenposten einmal organisiert war.
Das Gelände ist frei zugänglich und gut zu Fuß zu erkunden, da die wichtigsten Überreste klar markiert sind. Informationstafeln erklären die Funktion der einzelnen Gebäudebereiche, daher lohnt es sich, etwas Zeit einzuplanen, um alles in Ruhe zu lesen.
Sitting Bull, einer der bekanntesten Führungspersönlichkeiten der Lakota, war von 1881 bis 1883 in Fort Randall unter militärischer Aufsicht festgehalten. Er lebte dort mit einer Gruppe von Anhängern, die ihm freiwillig in die Gefangenschaft gefolgt waren.
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