Hammond–Harwood House, Kolonialhaus in Annapolis, Vereinigte Staaten.
Das Hammond-Harwood House ist ein Kolonialhaus aus Backstein in Annapolis, Maryland, das aus einem zentralen Hauptteil, zwei Seitenflügeln und verbindenden Gängen besteht, die eine symmetrische Komposition bilden. Die ionischen Säulen am Eingang und die sorgfältig gearbeiteten Fenster prägen das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes.
Das Haus wurde 1774 für Matthias Hammond errichtet, einen wohlhabenden Pflanzer aus Maryland, und nach klassischen Vorbildern entworfen, die durch europäische Architekturtraktate in die amerikanischen Kolonien gelangt waren. Es wechselte später in den Besitz der Familie Harwood, die dem Haus seinen heutigen Doppelnamen gab.
Die Räume im Inneren zeigen Möbel und Gegenstände, die nach den gesellschaftlichen Gepflogenheiten des 18. Jahrhunderts angeordnet sind, und geben einen Eindruck davon, wie wohlhabende Familien in Maryland lebten. Besucher können beobachten, welche Objekte damals als Zeichen von Status und Geschmack galten.
Das Haus empfängt Besucher zu geführten Rundgängen durch die historischen Räume und den Garten. Da die Öffnungszeiten je nach Jahreszeit variieren können, empfiehlt es sich, vor dem Besuch nachzufragen.
Architekt William Buckland vollendete diesen Entwurf kurz vor seinem Tod im Jahr 1774 und schuf damit sein letztes bekanntes Werk. Er orientierte sich dabei direkt an den Zeichnungen in Andrea Palladios Architekturbuch, das er offenbar persönlich besaß.
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