Roseway, Ausbildungsschoner in Boston, USA
Die Roseway ist eine historische Schoner aus dem frühen 20. Jahrhundert, der heute als Ausbildungsschiff im Hafen von Boston und auf Fahrten in die US-amerikanischen Jungferninseln eingesetzt wird. Das hölzerne Segelschiff ist etwa 42 Meter lang und zählt zu den national geschützten historischen Wahrzeichen der Vereinigten Staaten.
Der Schoner wurde 1925 in Essex, Massachusetts, gebaut und war ursprünglich als Fischereifahrzeug für Rennen konstruiert, bevor er 1941 zum Lotsenboot im Hafen von Boston wurde. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er mit einem Maschinengewehr ausgerüstet und zur Hafenüberwachung eingesetzt.
Die World Ocean School nutzt das Schiff, um jungen Menschen Meereskunde und Seemannschaft durch praktische Arbeit an Bord beizubringen. Wer mitsegelt, übernimmt echte Aufgaben als Teil der Besatzung und lernt so den Umgang mit Wind, Wasser und Navigation aus erster Hand.
An Bord zu kommen erfordert eine gewisse körperliche Fitness sowie die Bereitschaft, in einfachen Gemeinschaftsunterkünften zu schlafen und aktiv an Bord mitzuhelfen. Die Programme variieren je nach Saison und reichen von kurzen Tagesausflügen bis hin zu mehrtägigen Törns auf offener See.
Roseway ist das einzige noch existierende Fischereifahrzeug in den Vereinigten Staaten, das ursprünglich eigens für Rennwettkämpfe gebaut wurde. Dieser Entwurf kombinierte Arbeitsfähigkeit mit Rennleistung auf eine Weise, die damals auf wenige spezialisierte Werften in Neuengland beschränkt war.
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