Betsy Ross House, Kolonialmuseum im historischen Viertel, Philadelphia, Vereinigte Staaten.
Das Betsy Ross House ist ein Kolonialmuseum im Historic District von Philadelphia, Vereinigte Staaten, das in einem schmalen Backsteinhaus aus dem 18. Jahrhundert eingerichtet ist. Die Räume verteilen sich über mehrere Stockwerke mit steilen Treppen, die typische Einrichtung jener Zeit zeigen: Werkstatt, Wohnbereich und Keller mit Gegenständen aus dieser Epoche.
Das Haus wurde 1740 errichtet und diente später als Wohn- und Arbeitsplatz für die Näherin Betsy Ross, die dort sieben Kinder großzog. Sie arbeitete in der Polsterwerkstatt und verdiente ihren Lebensunterhalt durch Näharbeiten für Kunden in der wachsenden Stadt.
Das Gebäude trägt den Namen der Näherin Betsy Ross, deren Ruf sich auf ihre Fahnenherstellung gründete und bis heute Besucher anzieht. Im Innenhof befinden sich Grabstätten, die zeigen, wie eng Wohn- und Arbeitsstätten in der kolonialen Stadt miteinander verbunden waren.
Besucher gehen selbstständig durch die engen Räume und nutzen dabei Audioführungen, die auch in einer Version für Kinder verfügbar sind. Die steilen Treppen und niedrigen Türen verlangen etwas Vorsicht beim Bewegen durch die verschiedenen Stockwerke.
Der Innenhof dient als Begräbnisstätte für Betsy Ross und ihren dritten Ehemann John Claypoole, was das Gebäude zu einem seltenen Ort macht, der Museum und Gedenkstätte vereint. Besucher können das kleine Grab inmitten der Backsteinmauern besichtigen, fernab der üblichen Friedhofsatmosphäre.
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