Davidson-Gletscher, Talgletscher in der Region Haines, Alaska.
Der Davidson Glacier ist ein Talgletscher in der Chilkat Range, der sich etwa 7 Kilometer durch die bergige Landschaft erstreckt und am unteren Ende einen großen See bildet. Das Gletschergebiet entstand durch jahrtausendelange Eisbewegung und zeigt heute deutlich erkennbare Schichtungen und Felswälle aus sedimentiertem Material.
Der Gletscher wurde 1867 nach dem Kartographen George Davidson benannt und dokumentierte eine damals zugängliche Eismasse, die bis zur Küste reichte. Später zog sich das Eis von der Meeresbucht zurück und formte das heute charakteristische Seensystem im Gletschertal.
Die lokale Bevölkerung bezieht sich auf das Gletschergebiet mit dem Namen Ssitkaje und bewahrt damit ihre kulturelle Verbindung zum Gelände. Diese Bezeichnung zeigt die tiefe historische Beziehung zwischen den Tlingit-Völkern und der Landschaft.
Das Gletschergebiet ist am besten von Haines oder Skagway aus über geführte Touren zu erreichen, die eine Mischung aus Kanufahrten und Wanderungen durch den Wald bieten. Die beste Zeit zum Besuch ist während der wärmeren Monate, wenn der Zugang zu den Wegen und zum Wasser am einfachsten ist.
Das Gletschergebiet zeigt deutlich den Rückzug des Eises durch sein charakteristisches Moränensystem, das schwarze und hellgraue Felsreste wie Züge auf dem Eis anordnet. Diese Muster entstehen durch die Bewegung des Gletschers selbst und erzählen die Geschichte seiner Veränderungen über die Zeit.
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