Delta Solar, Metallskulptur im Nationalen Luft- und Raumfahrtmuseum, Vereinigte Staaten.
Delta Solar ist eine Metallskulptur am Eingang des National Air and Space Museum in Washington, D.C., mit glänzenden Stahlsegeln auf einer geometrischen Gitterstruktur. Die Konstruktion misst etwa 8 Meter in der Breite und 12 Meter in der Länge und wirkt wie eine moderne Interpretation eines Segelschiffs oder einer Windharfe.
Die Skulptur wurde 1977 von Venezuelas Präsident Carlos Andrés Pérez als Geschenk zum zweihundertsten Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten eingeweiht. Sie steht als Symbol der Freundschaft zwischen den Ländern und der kulturellen Verbindungen über die Grenzen hinweg.
Das Kunstwerk stammt vom venezolanischen Künstler Alejandro Otero und verbindet Inspiration aus der Inka-Sonnensymbolik mit modernen technologischen Formen. Diese Verschmelzung zweier kultureller Traditionen macht das Werk zu einem Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Die Skulptur steht in einem Wasserbecken am westlichen Eingang des Museums und ist für alle Besucher frei zugänglich ohne Eintrittsgebühren. Sie kann zu jeder Jahreszeit besucht werden, wirkt aber besonders interessant, wenn Wind die Stahlsegmente in Bewegung versetzt.
Die Stahlsegmente sind so konstruiert, dass sie unabhängig voneinander durch Windströmungen rotieren und ständig neue Lichtreflexionsmuster erzeugen. Diese sanfte Bewegung macht jede Stunde und jedes Wetter zu einer neuen visuellen Erfahrung.
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