Edward S. Harkness House, Renaissance-Villa im Upper East Side, Manhattan, Vereinigte Staaten.
Edward S. Harkness House ist eine Palazzo-Stil-Residenz in der Upper East Side mit sieben Etagen und einer Fassade aus Tennessee-Marmor. Das Gebäude enthält formale Empfangsräume, eine Bibliothek und einen Musiksaal, die durch eine gläserne Kuppeltreppe mit schmiedeeisernen Geländern miteinander verbunden sind.
Der Architekt James Gamble Rogers entwarf dieses Anwesen 1907 für Edward Harkness, der seinen großen Reichtum durch Standard Oil-Investitionen geerbt hatte. Seit 1952 wird das Gebäude als Hauptsitz des Commonwealth Fund genutzt, wobei seine architektonischen Elemente bewahrt und moderne Büroräume eingebaut wurden.
Das Anwesen war Schauplatz von Gesellschaftsveranstaltungen, Debutantinnenbällen und Musikvorträgen, die das oberschichtige Gesellschaftsleben New Yorks im frühen 20. Jahrhundert widerspiegelten. Besucher können noch heute die prachtvollen Empfangsräume sehen, die für solche gehobenen Zusammenkünfte gestaltet wurden.
Das Gebäude ist heute als Bürogebäude des Commonwealth Fund zugänglich, wobei nur bestimmte Bereiche für Besucher offen sind. Es empfiehlt sich, sich vorher nach Besuchsbedingungen zu erkundigen, da die meisten privaten Flächen für administrative Zwecke genutzt werden.
Das Anwesen beherbergt eine beeindruckende gläserne Kuppeltreppe, die alle Stockwerke verbindet und mit Geländern aus direkten italienischen Handwerksarbeiten ausgestattet ist. Dieses Detail zeigt den Wohlstand und die künstlerischen Ambitionen des Erbauers bei der Beschaffung von hochwertigen europäischen Materialien.
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