Forest Hills Historic District, Historisches Wohnviertel in Indianapolis, Vereinigte Staaten.
Forest Hills Historic District ist ein geplantes Wohngebiet in Indianapolis mit etwa 180 Gebäuden und Strukturen, die sich über 72 Hektar erstrecken und überwiegend Tudor-Revival-Architektur zeigen. Das Viertel wird von sechs Portalen aus Indiana-Kalkstein markiert und grenzt an die Monon-Eisenbahnstrecke sowie mehrere wichtige Straßen.
Das Gebiet entwickelte sich ab 1911 aus Stevensons Wald, als Benjamin Stevenson das erste Haus für seine Frau baute. Das Viertel wuchs daraufhin als geplante Wohngemeinschaft und wurde später in das National Register of Historic Places aufgenommen.
Das Viertel zeigt heute noch die architektonischen Einflüsse der Zwischenkriegszeit, von englischen Landhäusern bis zu mediterranen Villen. Diese Mischung aus verschiedenen Baustilen prägt das tägliche Bild des Viertels und macht jeden Spaziergang zu einer Reise durch unterschiedliche Epochen der Wohnkultur.
Das Viertel ist relativ flach und leicht zu Fuß zu erkunden, mit klaren Grenzen, die durch die Eisenbahnstrecke und benannte Straßen gekennzeichnet sind. Besucher sollten mit ausreichend Zeit einplanen, um die verschiedenen Architekturstile auf ruhigen Straßen mit geringem Verkehr zu bewundern.
Ein über 200 Jahre alter Eichenbaum auf der East 58th Street steht als natürliches Überbleibsel aus der Zeit vor der Bebauung des Viertels. Dieser Baum ist ein stilles Zeugnis der Landschaft, die einmal an dieser Stelle existierte.
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