Indiana, US-Bundesstaat im Mittleren Westen
Indiana erstreckt sich über 94.000 Quadratkilometer zwischen dem Michigansee und dem Ohio River und umfasst flache Ebenen, fruchtbare Agrarflächen sowie städtische Zentren wie Indianapolis, Fort Wayne und Evansville. Die nördlichen Regionen grenzen an eine der Großen Seen, während der Süden durch sanfte Hügel und bewaldete Täler gekennzeichnet ist.
Das Gebiet wechselte 1816 von indigenem Land zum Bundesstaat, wobei Corydon zunächst als Hauptstadt diente, bevor Indianapolis 1825 diese Funktion übernahm. Während des 19. Jahrhunderts zogen Einwanderer aus Europa hierher und verwandelten Wälder in Ackerland und kleine Gemeinden in wachsende Industriestädte.
Während der Rennsaison im Mai versammeln sich Motorsportfans aus aller Welt auf dem Indianapolis Motor Speedway, wo Teamzelte und Fahrerlager Teil der lokalen Identität geworden sind. In kleineren Städten prägen Highschool-Basketball-Spiele und County Fairs das gesellschaftliche Leben, an denen Nachbarn zusammenkommen und regionale Produkte präsentiert werden.
Ein dichtes Netz von Interstate-Autobahnen verbindet Chicago, Cincinnati und Louisville und macht das Gebiet zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt im Mittleren Westen. Besucher können zwischen nördlichen Seeuferregionen, zentralen städtischen Gebieten und südlichen Hügellandschaften wählen, die jeweils unterschiedliche Landschaften bieten.
Der Bundesstaat gehört zu den fünf wichtigsten Maisproduzenten des Landes, wobei sich die Felder besonders über nördliche und zentrale Gebiete erstrecken und wesentlich zur amerikanischen Landwirtschaft beitragen. Zahlreiche überdachte Holzbrücken aus dem 19. Jahrhundert überspannen noch immer kleine Flüsse in ländlichen Bezirken und bieten Einblicke in frühere Bautechniken.
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