Buchara, Historische Handelsstadt in Usbekistan
Bukhara ist eine Großstadt in Usbekistan im Herzen der Region Buchara, bekannt für ihre historischen Bauten und ihre Rolle als altes Handelszentrum. Die Altstadt zeigt enge Gassen mit Lehmziegelmauern, Kuppeln und hohen Eingangstoren zu ehemaligen Lehranstalten und Gebetshäusern.
Die Siedlung entstand im 6. Jahrhundert vor unserer Zeit und wuchs zu einem wichtigen Knotenpunkt an der Seidenstraße heran. Um das Jahr 850 wurde sie Hauptstadt des Samanidenreiches und blieb über Jahrhunderte ein Zentrum für Gelehrte und Händler.
Der Name stammt vom sogdischen Wort für Kloster oder Tempel und verweist auf frühe religiöse Siedlungen in dieser Gegend. Heute sieht man Menschen in traditionellen Teehäusern beim Gespräch unter schattigen Innenhöfen, während Kunsthandwerker in engen Gassen ihre Waren anbieten.
Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, während ein Flughafen und Bahnverbindungen die Anreise aus anderen Landesteilen erleichtern. Frühe Morgenstunden bieten kühlere Temperaturen für Rundgänge durch die engen Straßen und überdachten Basare.
Eine Moschee aus dem 9. Jahrhundert wurde später auf älteren religiösen Fundamenten errichtet und dient heute als Teppichmuseum mit regionalen Webarbeiten. Die unterirdischen Wasserbecken, einst zur Versorgung der Stadt genutzt, sind teilweise noch in den Kellern alter Gebäude zu sehen.
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