Provinz Namangan, Verwaltungsregion im östlichen Fergana-Tal, Usbekistan
Die Region Namangan liegt im östlichen Teil des Fergana-Tals und erstreckt sich entlang des Flusses Syr Darya. Sie grenzt an Kirgisistan, Tadschikistan und drei weitere usbekische Regionen und bildet einen wichtigen Teil dieser geographischen Zone.
Nach verheerenden Erdbeben im 17. Jahrhundert wanderten Bewohner aus dem benachbarten Shahristan-Ahsikent in dieses Gebiet aus. Diese Umsiedlung legte den Grundstein für die heutige Entwicklung der Regionalhauptstadt.
Die Region ist bekannt für traditionelle Handwerkstechniken, die noch heute in kleinen Werkstätten gepflegt werden. Besonders in Chust entstehen Messer von Weltruf, während anderswo Kunsthandwerker Seidenstoffe nach überlieferter Art anfertigen.
Das Gebiet lässt sich am besten erkunden, wenn man die unterschiedlichen Landschaften und Orte nacheinander besucht. Reisende sollten auf wechselnde Wetterbedingungen vorbereitet sein und lokale Routen nutzen, um die verstreuten Dörfer und Handwerkszentren zu erreichen.
Unter der Erdoberfläche lagern bedeutende Vorkommen von Uran, Gold, Diamanten und Silber, die in mehreren Bezirken abgebaut werden. Diese Bodenschätze prägen die wirtschaftliche Entwicklung und gehören zu den wichtigsten Ressourcen der Region.
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