Provinz Fargʻona, Verwaltungsbezirk im östlichen Usbekistan.
Fergana ist eine Verwaltungsregion im Osten Usbekistans, die in einem Dreieck zwischen Bergketten liegt. Das Tal erstreckt sich über große Flächen mit fruchtbaren Böden, wo Menschen seit langem Felder bewirtschaften und Dörfer aufgebaut haben.
Die Region wurde im 8. Jahrhundert von arabischen Eroberern kontrolliert und erlebte später Invasionen durch mongolische und timuridische Armeen. Diese Machtwechsel hinterließen Spuren in Architektur und Siedlungsstrukturen, die bis heute sichtbar sind.
Die Region ist Heimat verschiedener ethnischer Gruppen wie Usbeken, Tadschiken und Kirgisen, die zusammenleben und ihre eigenen Traditionen bewahren. Man sieht diese Vielfalt in den lokalen Märkten, Handwerkstätten und in der Art, wie Menschen hier ihren Alltag gestalten.
Das Gebiet ist bekannt für die Baumwollproduktion, Obstgärten und Seidenherstellung, die von aufwendigen Bewässerungssystemen abhängen. Besucher sollten bedenken, dass der tägliche Rhythmus stark von landwirtschaftlichen Aktivitäten und Jahreszeiten geprägt ist.
Archäologische Funde aus der Bronzezeit zeigen, dass Menschen hier seit Jahrtausenden lebten und handelten. Diese Artefakte liegen heute teilweise in Museen und erzählen von frühen Hochkulturen, die diese Gegend prägten.
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