Kingstown, Hafenhauptstadt in St. Vincent und den Grenadinen
Kingstown ist eine Hafenstadt an der Südwestküste von Saint Vincent, wo sich Geschäftsgebäude und Wohnviertel zwischen der Küste und den bewaldeten Hängen ausbreiten. Die Straßen führen vom Hafen nach oben durch mehrere Terrassen mit Kirchen, Schulen und kleinen Parks.
Französische Siedler gründeten den Ort nach 1722, bevor die Briten ihn übernahmen und bis zur Unabhängigkeit 1979 verwalteten. Die Stadt wuchs als Handelsplatz für Zucker und später für Bananen, die über den Hafen verschifft wurden.
Der Name der Stadt geht auf den britischen König Georg III. zurück und zeigt sich noch heute in vielen öffentlichen Gebäuden aus der Kolonialzeit. Einheimische kaufen morgens auf dem Markt frischen Fisch direkt von den Fischern, während in den Seitenstraßen kleine Bäckereien Cassava-Brot backen.
Der internationale Flughafen Argyle liegt etwa 20 Kilometer östlich und ist mit Taxis oder Kleinbussen erreichbar. Kreuzfahrtschiffe legen direkt im Hafen an, von wo aus die wichtigsten Straßen und der Markt zu Fuß erreichbar sind.
Der botanische Garten wurde 1765 angelegt und ist damit einer der ältesten in der westlichen Hemisphäre. Hier wachsen Nachkommen der Brotfruchtbäume, die Kapitän Bligh von seiner berühmten Reise mitbrachte.
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