Morrocoy National Park, Nationalpark im Bundesstaat Falcón, Venezuela.
Morrocoy ist ein Küstengebiet in Falcón, das sich entlang des Karibischen Meeres erstreckt und mehrere flache Inseln mit weißem Sand umfasst. Mangrovenkanäle durchziehen das Gelände und führen zu klaren Lagunen, die von Korallenformationen umgeben sind.
Die venezolanische Regierung wies das Gebiet 1974 als Schutzzone aus, um die Küstennatur vor dem wachsenden Tourismus zu bewahren. Zuvor hatten lokale Fischer das Areal seit Jahrhunderten genutzt, ohne größere Eingriffe in die Riffe oder Mangroven vorzunehmen.
Fischer aus der Region leben in enger Verbindung mit dem Wasser und pflegen noch heute Techniken, die über Generationen weitergegeben wurden. Besucher sehen häufig kleine Boote, die zwischen den Buchten pendeln und frischen Fang direkt an den Anlegestellen verkaufen.
Boote fahren von Tucacas aus zu den Inseln und legen an kleinen Stegen oder direkt am Strand an. Wer schnorcheln möchte, sollte eigene Ausrüstung mitbringen oder am Festland mieten, da nicht alle Bootsführer Material bereitstellen.
Die Mangroven bieten Schutz für mehr als 260 Vogelarten, darunter rosa Flamingos, die sich in flachen Gewässern versammeln. Besucher können sie am besten in den frühen Morgenstunden beobachten, wenn die Tiere aktiv nach Nahrung suchen.
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