Cayo Peraza, Geschützte Insel im Morrocoy-Nationalpark, Venezuela
Cayo Peraza ist eine kleine Insel im Morrocoy-Nationalpark mit feinsandigem Strand und seichtem Wasser, das von Korallenriffen und bunten Fischen bevölkert wird. Das Eiland hat keine baulichen Infrastrukturen und liegt etwa 10 Kilometer von der Küste entfernt.
Die Insel wurde nach Juan Manuel de Peraza benannt, einem spanischen Kolonialoffizier, der die venezolanische Küste im 16. Jahrhundert erkundete. Der Name erinnert an die frühe europäische Präsenz in dieser karibischen Region.
Die Insel ist Lebensraum für Fischer aus der Region, die traditionelle Methoden nutzen, um ihre Familien zu versorgen. Diese alltägliche maritime Arbeit prägt das Leben der umliegenden Küstengemeinden.
Besucher müssen ein Boot von Tucacas aus mieten, um die Insel zu erreichen, und sollten ausreichend Wasser, Essen und Sonnenschutz mitbringen. Es gibt vor Ort keine Verpflegung oder Unterkunft, daher ist eine gute Vorbereitung wichtig.
Bei Hochwasser entstehen auf der Insel natürliche Gezeitenpools, in denen sich verschiedene Fischarten sammeln und beobachtet werden können. Diese temporären Wasserflächen bieten während der Flut besondere Beobachtungsmöglichkeiten für Meereslebewesen.
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