Phan Rang–Tháp Chàm, Provinzhauptstadt in Ninh Thuận, Vietnam
Phan Rang-Tháp Chàm liegt zwischen Mui Ne und Nha Trang an der südlichen Küste Vietnams und erstreckt sich über flaches Gelände mit Stränden und traditionellen Märkten. Die Stadt hat eine durchschnittliche Höhe von etwa 5 Metern über dem Meeresspiegel.
Die Siedlung entstand um 757 als Panduranga-Fürstentum unter der Herrschaft der Cham und entwickelte sich zu einem religiösen Zentrum. Sie erhielt ihren Status als Stadt erst 2007, als sie administrative Funktionen als Provinzhauptstadt übernahm.
Der Po-Klong-Garai-Tempel zeigt aufwändige Ziegelsteinarbeiten mit feinen Mörtellinien, die traditionelle Konstruktionsmethoden der Cham-Zivilisation widerspiegeln. Besucher können diese Handwerkstechniken beim Betreten des Komplexes direkt erkennen.
Die Stadt ist durch die Nationalstraßen 1A und 27 mit großen Zielen verbunden und verfügt über ein Eisenbahnsystem für Personen- und Frachtverkehr. Besucher finden leichte Zufahrtsmöglichkeiten von den Nachbarküstenorten aus.
Die Gegend ist das Hauptweinanbaugebiet Vietnams mit ausgedehnten Weinbergen in der umgebenden Landschaft. Lokal angebaute Trauben werden hier gekeltert und sind in der Region erhältlich.
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