Buôn Ma Thuột, Provinzhauptstadt im Zentralen Hochland, Vietnam.
Buôn Ma Thuột ist eine Provinzhauptstadt in den zentralen Hochländern Vietnams, die sich zwischen Wäldern und Plantagen ausbreitet. Die Stadt liegt auf einer Höhe von 536 Metern und umfasst ein Gebiet mit Wohnvierteln, Verwaltungsgebäuden und weitläufigen Kaffeeplantagen.
Kolonialbeamte aus Frankreich wählten den Ort 1904 als Hauptstadt der Provinz Đắk Lắk und bauten ihn zum Verwaltungszentrum der zentralen Hochländer aus. Später wurde die Stadt zum Schauplatz der letzten Offensive im Vietnamkrieg und erlebte 1975 bedeutende militärische Ereignisse.
Der Ort trägt seinen Namen nach einem E-de-Dorfvorsteher und liegt im Herzen eines Gebiets, das von Minderheitenvölkern bewohnt wird. Heute sieht man Märkte, auf denen Händler traditionelle Textilien und frische Kaffeebohnen verkaufen, während die umliegenden Dörfer ihre Sprachen und Bräuche bewahren.
Die Stadt ist über die Nationalstraße 14 von Ho-Chi-Minh-Stadt aus erreichbar und über die Nationalstraße 27 mit Đà Lạt verbunden. Ein Besuch lässt sich am besten mit der Erntezeit zwischen November und April verbinden, wenn das Klima in den Hochländern angenehm kühl ist.
Ein Weltmuseum für Kaffee wurde 2018 eröffnet und zeigt auf 45 Hektar Fläche die Kaffeeproduktion in Gebäuden, die an traditionelle Langhäuser erinnern. Der Komplex bietet Einblicke in Anbaumethoden und Röstverfahren und beherbergt eine Sammlung von historischen Maschinen und Werkzeugen.
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