Tuy Hòa, Provinzhauptstadt im südlichen Zentralvietnam.
Tuy Hòa ist eine Provinzhauptstadt an der Südchinesischen See in der Provinz Phu Yen mit einer Fläche von 107 Quadratkilometern. Die Stadt liegt zwischen dem Berg Chóp Chài im Norden und dem Berg Nhạn im Süden, während der Fluss Đà Rằng durch das Zentrum fließt und ins Meer mündet.
Die Gegend gehörte Jahrhunderte lang zum Champa-Reich, bis vietnamesische Siedler im 17. Jahrhundert nach Süden vordrangen. Die Tempelruinen am Gipfel des Berges Nhạn stammen aus dieser früheren Periode und zeigen Einflüsse der Cham-Zivilisation.
Der Name der Stadt leitet sich von älteren lokalen Dialektformen ab und wird von Einheimischen mit klarem Ton ausgesprochen. Besucher sehen jeden Morgen wie Händler am Fluss die tägliche Ware vorbereiten und wie Fischerboote an den kleinen Anlegestellen Netze reparieren.
Der Flughafen Đông Tác bietet Verbindungen zu größeren Städten und liegt nur wenige Kilometer außerhalb des Zentrums. Die Nordbahnlinie und die Nationalstraße 1 verlaufen parallel zur Küste und ermöglichen eine einfache Anreise aus nördlichen und südlichen Regionen.
Ein Teil der Küste besteht aus dunklem Vulkansand, der sich von den hellen Stränden anderer vietnamesischer Küstenstädte unterscheidet. Dieser Sand speichert Wärme und fühlt sich selbst am frühen Morgen noch warm an, wenn das Meerwasser bereits abgekühlt ist.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.