Huế, Provinzhauptstadt in Zentralvietnam.
Huế ist eine Provinzhauptstadt in Zentralvietnam, die am Ufer des Parfümflusses zwischen bewaldeten Hügeln und weiten Reisfeldern liegt. Die Stadt erstreckt sich über beide Flussufer und verbindet die alte Zitadelle auf der Nordseite mit den modernen Wohnvierteln und Märkten im Süden.
Die Nguyen-Dynastie wählte diesen Ort 1802 als Hauptstadt und ließ eine befestigte Kaiserstadt mit Palästen und Tempeln errichten. Während des 20. Jahrhunderts erlebte die Stadt schwere Kämpfe, die viele Gebäude beschädigten oder zerstörten.
Der Name stammt vom vietnamesischen Wort für Harmonie und zeigt sich heute in den Gärten und Wohnvierteln entlang des Flussufers. Besucher sehen täglich Prozessionen zu den Pagoden und erleben die traditionelle Hofmusik, die in mehreren Tempeln aufgeführt wird.
Der Flughafen Phu Bai liegt etwa 15 Kilometer südlich und bietet regelmäßige Verbindungen nach Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt. Die kompakte Altstadt lässt sich zu Fuß erkunden, während Tempel und Gräber in der Umgebung mit dem Fahrrad oder Motorroller erreichbar sind.
Sieben kaiserliche Mausoleen verteilen sich über die Landschaft außerhalb der Stadt, jedes nach anderen Grundsätzen gestaltet. Die Anlage von Kaiser Minh Mang liegt auf einer Insel zwischen zwei Teichen und folgt einer perfekten Symmetrie in der Anordnung aller Gebäude.
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