Thế Miếu, Königlicher Ahnentempel in der Kaiserstadt Hue, Vietnam.
Thé Miếu ist ein königlicher Ahnentempel in der Kaiserstadt Hue mit traditioneller vietnamesischer Architektur, Holzsäulen, geschnitzten Verzierungen und einem zentralen Hof. Das Heiligtum umfasst mehrere Verehrungshallen, die symmetrisch um diesen Innenhof angeordnet sind und zusammen eine geschlossene, in sich ruhende Anlage bilden.
Kaiser Minh Mang ordnete zwischen 1822 und 1823 den Bau dieses Tempels an, um frühere Herrscher der Nguyen-Dynastie zu ehren. Die Anlage wurde als Teil der kaiserlichen Zitadel errichtet und diente mehrere Generationen hindurch als wichtiger Ort für Ahnenverehrung.
Der Name der Anlage bedeutet 'Tempel der Kaiser' und spiegelt seine Bestimmung als Ort zur Ehrung verstorbener Herrscher wider. Besucher sehen heute noch die neun großen Urnen, die jeweils einem Kaiser gewidmet sind und das Zentrum des Verehrungsraums prägen.
Besucher sollten Kleidung tragen, die Schultern und Knie bedeckt, als Zeichen des Respekts vor diesem heiligen Ort. Das Gelände ist leicht zu durchqueren, doch es empfiehlt sich, früh am Tag zu kommen, um die Ruhe und das Licht optimal zu genießen.
Der zentrale Altar beherbergt neun bronzene Urnen, deren Verzierungen Motive aus der vietnamesischen Landschaft und Kultur zeigen, die in aufwendiger Handwerk gefertigt wurden. Diese Urnen sind so kunstvoll gestaltet, dass sie als Meisterwerke des kaiserlichen Handwerks jener Zeit gelten.
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