Tây Nguyên, Bergregion im südlichen Zentrum Vietnams.
Das Zentralhochland ist eine weitläufige Gebirgsregion im südlichen Zentrum Vietnams, die sich über fünf Provinzen erstreckt und zwischen 500 und 1500 Meter über dem Meer liegt. Die Landschaft zeigt sanfte Hügel, geschlossene Waldgebiete und zahlreiche Wasserfälle.
Die Region blieb bis zum frühen 15. Jahrhundert unabhängig von den Tieflandreichen. Handelsbeziehungen mit dem Cham-Reich führten dann neue Waren und Einflüsse ein.
Diese Bergregion bewahrt bis heute traditionelle Pfahlbauten aus Holz und Bambus, die man in den Dörfern der ansässigen Völker sehen kann. Besucher erleben vor Ort zeremonielle Musik mit großen Bronzegongs, die bei Festen und Ritualen gespielt werden.
Die günstigste Reisezeit liegt zwischen November und Januar mit gemäßigten Temperaturen und wenig Regen. Die Höhenlage macht die Tage kühler als in den vietnamesischen Küstengebieten.
Hier liegen über 290.000 Hektar Kaffeeplantagen, die Vietnam zu einem der wichtigsten Kaffeeerzeuger weltweit machen. Der Kaffeeanbau prägt das Landschaftsbild und die lokale Wirtschaft in weiten Teilen der Hochebene.
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