Chi Hoa Prison, Gefängnis in Vietnam
Chi Hoa Prison ist eine großflächige Gefängnisanlage in Ho Chi Minh Stadt mit einer markanten achteckigen Form. Das Bauwerk hat hohe Mauern, Wachtürme an den Ecken und ist intern in acht Blöcke unterteilt, die um einen zentralen Hof angeordnet sind.
Die Anlage wurde 1943 unter japanischer Herrschaft geplant und nach dem Krieg von den Franzosen fertiggestellt, die Baumaterialien aus Europa brachten. 1953 wurde sie in Betrieb genommen und ersetzte eine ältere, überbelegte Gefängniseinrichtung, wodurch etwa 1600 Häftlinge verlegt wurden.
Chi Hoa ist als Ort bekannt, wo die vietnamesische Vergangenheit in den täglichen Betrieb einer Gefängnisanlage eingewebt ist. Einheimische verbinden es mit lokalen Geschichten über Geister und die Auswirkungen historischer Ereignisse auf den städtischen Raum.
Der Besuch erfordert Geduld, da die Anlage aus Sicherheitsgründen restriktiv ist und Zugang begrenzt sein kann. Geeignete Kleidung und lokales Wissen über Öffnungszeiten sind wichtig, um einen Besuch effektiv zu planen.
Die achteckige Form folgt der chinesischen Philosophie der fünf Elemente und acht Trigramme, von denen viele glauben, dass sie Geister im Inneren einschließt. Lokale Überlieferungen berichten von häufigen Blitzeinschlägen und mysteriösen Geschichten über die zentrale Wassertürm, die als magisches Schutzschloss gilt.
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