Mariamman Temple, Ho Chi Minh City, Hinduistischer Tempel im Bezirk 1, Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam
Mariamman Temple ist ein Hindutempel im Zentrum von Ho-Chi-Minh-Stadt, der sich durch eine 12 Meter hohe Raja-Gopuram mit Götterfiguren wie Ganesha, Muruga, Lakshmi, Nataraja, Shiva, Brahma, Vishnu und Kali auszeichnet. Der Bau folgt südindischer architektonischer Tradition und bietet einen detaillierten Überblick über hinduistische religiöse Ikonografie.
Die Gründung des Tempels geht auf das späte 19. Jahrhundert zurück, als ein Kaufmann aus Pattukkottai in Tamil Nadu die Errichtung initiierte. Der Bau spiegelt die Präsenz der indischen Gemeinschaft wider, die während der französischen Kolonialzeit in Ho-Chi-Minh-Stadt Fuß fasste.
Der Tempel ist ein wichtiger Ort für die tamilische Gemeinschaft in der Stadt und wird für regelmäßige Zeremonien genutzt, die traditionelle südindische Praktiken lebendig halten. Besucher können diese Rituale beobachten und die Verehrung der Göttin Mariamman als Teil des religiösen Lebens vor Ort verstehen.
Der Tempel befindet sich in der Innenstadt und erfordert das Entfernen der Schuhe vor dem Betreten, während morgendliche und abendliche Gebetszeiten stattfinden. Es empfiehlt sich, diese Zeiten zu beachten, um die Atmosphäre während der aktiven Nutzung zu erleben.
Der Tempel wird von vietnamesischen und sino-vietnamesischen Gemeindemitgliedern besucht, nicht nur von der indischen Bevölkerung, was zeigt, wie religiöse Praktiken über kulturelle Grenzen hinweg geteilt werden. Diese Vermischung von Verehrungstraditionen macht es zu einem unerwarteten Beispiel für religiöse Vielfalt in der Stadt.
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