Opernhaus Ho-Chi-Minh-Stadt, Opernhaus in Ho Chi Minh Stadt, Vietnam
Das Municipal Theatre of Ho Chi Minh City ist ein Opernhaus im Stadtzentrum von Ho Chi Minh City mit Kolonialfassade, klassischen Säulen und verzierten Steinarbeiten. Die Innenräume folgen dem Beaux-Arts-Stil mit einem Zuschauerraum für rund 500 Personen, geschmückt mit vergoldeten Details und geschwungenen Balkonen.
Felix Olivier entwarf das Theater am Ende des 19. Jahrhunderts, und die Arbeiten endeten im Jahr 1900 während der französischen Kolonialherrschaft. Später diente das Gebäude über ein Jahrzehnt lang als Parlamentsgebäude, bevor es wieder als Aufführungsort genutzt wurde.
Das Haus trägt heute vietnamesische Namen und französische Architektur nebeneinander, ein Zeichen für die lange Geschichte der Stadt. Theaterbesucher sehen hier sowohl traditionelle Tanzformen aus dem Land als auch Stücke aus Europa, die Aufführungen wechseln regelmäßig durch das Jahr.
Die Opera House Station der Metro verbindet das Theater mit anderen Stadtteilen, und Führungen durch das Gebäude sind an bestimmten Tagen verfügbar. Abendaufführungen beginnen in der Regel nach 19 Uhr, und formelle Kleidung ist bei vielen Veranstaltungen üblich.
Zwischen 1956 und 1967 trafen sich Abgeordnete in diesem Saal, und das Gebäude hieß damals Lower House. Erst danach kehrte das Haus zur ursprünglichen Nutzung als Bühne zurück.
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