Thầy Temple, Buddhistischer Tempel im Bezirk Quoc Oai, Hanoi, Vietnam
Thầy Temple ist ein Heiligtum in der Nähe eines künstlichen Sees am Fuße des Sai-Son-Berges, mit drei Hauptbereichen, die durch gewölbte Brücken mit den Namen Sonne und Mond verbunden sind. Das Gelände verteilt sich über mehrere Ebenen auf diesem hügeligen Terrain und schafft eine abgestufte Anordnung verschiedener Bauwerke und Kapellen.
Das Heiligtum wurde im 11. Jahrhundert unter Kaiser Ly Nhan Tong gegründet und wurde ein bedeutendes Zentrum, das dem Zen-Meister Tu Dao Hanh gewidmet ist. Dieses Gründungserbe machte den Ort zu einer wichtigen Pilgerstätte in der religiösen Geschichte der Region.
Der Eingangsbereich zeigt hundert historische Bilder und zwei große Figuren aus Ton und Papiermasse, die verschiedene Phasen der vietnamesischen Buddhismus-Kunst darstellen. Diese Werke vermitteln einen Eindruck davon, wie sich die künstlerischen Ausdrucksformen über Jahrhunderte verändert haben.
Das Gelände liegt etwa 30 Kilometer vom Zentrum Hanois entfernt und ist mit regelmäßigen Buslinien oder organisierten Touren von der Stadt aus erreichbar. Besucher sollten festes Schuhwerk einplanen, da das Gelände über mehrere Stufen und unebene Wege führt.
Eine Kalksteinhöhle innerhalb des Komplexes markiert den Ort, an dem der Mönch Tu Dao Hanh, bekannt für Wasserpuppenspiele und medizinische Praktiken, nach einer Legende verschwunden sein soll. Diese Verbindung zu frühen Künstler- und Heilertradidionen macht den Platz für Besucher besonders bedeutsam.
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