Hoi Khanh Temple, Buddhistischer Tempel in Thu Dau Mot, Vietnam.
Der Tempel liegt in einem bewaldeten Park mit Zugang von der Straße Yersin und besteht aus mehreren Gebäuden rund um Eingangstore mit Drachen- und Phönix-Verzierungen. Die Anlage wird von alten Eukalyptusbäumen umgeben, die natürlichen Schatten spenden.
Die Anlage wurde 1741 gegründet, später während der französischen Kolonialzeit zerstört und dann etwa 100 Meter südlich von seiner ursprünglichen Position auf einem Hügel wieder aufgebaut. Dieser Umzug bewirkte eine neue Beziehung zwischen dem Tempel und der wachsenden Stadt.
Der Tempel zeigt vergoldete Holzstatuen, die von lokalen Handwerkern geschaffen wurden und das alltägliche Gebetsleben der Besucher prägen. Die Räume spiegeln die handwerklichen Techniken wider, die über Generationen weitergegeben wurden.
Der Ort ist leicht zu Fuß erreichbar und liegt nah bei der Straße Yersin im Stadtviertel Phu Cuong, wobei der Waldbestand Besuchern Orientierungshilfe bietet. Die alten Bäume machen einen Besuch auch bei sonnigen Tagen angenehm.
Zwischen 1923 und 1926 trafen sich dort Unabhängigkeitskämpfer, darunter Nguyen Sinh Sac, der Vater von Ho Chi Minh, um ihre Ideen auszutauschen. Diese geheimen Begegnungen spielten eine Rolle in der politischen Bewegung der Zeit.
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