Jabal al-Tair Island, Vulkaninsel im Roten Meer, Jemen
Jabal al-Tair ist eine vulkanische Insel im Roten Meer vor der Küste des Jemen mit einer Höhe von etwa 244 Metern. Das Eiland hat eine längliche Form und besteht aus dunklem Vulkangestein mit steilen, felsigen Ufern.
Das Eiland ist das Ergebnis einer intensiven vulkanischen Aktivität, mit dokumentierten Ausbrüchen, die mindestens bis ins 14. Jahrhundert zurückgehen. Die Insel ist weiterhin geologisch aktiv und zeigt intermittierende vulkanische Ereignisse über verschiedene Jahrhunderte hinweg.
Der arabische Name der Insel bedeutet Vogelberg und deutet auf die Vielzahl von Seevögeln hin, die in ihren Felsklippen nisten. Besucher können die charakteristischen Vogelkolonien beobachten, die die felsigen Hänge bevölkern.
Das Eiland ist unbewohnt und hat keine Süßwasserquellen, daher müssen Besucher alle notwendigen Vorräte mitbringen. Aufgrund seiner abgelegenen Lage im Roten Meer wird der Zugang durch Wasser- und Wetterbedingungen sowie regionale Umstände beeinflusst.
Eine verheerend Eruption im Jahr 2007 zerstörte die hier stationierten Marineinfrastruktur und verursachte significant vulkanische Aktivität. Dieses Ereignis führte zur Einrichtung von Frühwarnsystemen auf benachbarten Inseln, um zukünftige Eruptionen zu überwachen.
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