Mjøsa, See in der Region Hamar, Norwegen.
Mjøsa ist ein Binnensee im Südosten Norwegens, der sich über mehr als einhundert Kilometer erstreckt und an mehreren Orten tiefer als vierhundert Meter ist. Seine Ufer grenzen an sieben Kommunen und an wichtige Orte wie Hamar, Lillehammer und Gjøvik.
Im Mittelalter diente der See als Wasserstraße und Verteidigungslinie, was zur Errichtung eines königlichen Kastells auf einer kleinen Insel führte. Im 19. Jahrhundert fuhr hier der weltweit älteste noch aktive Raddampfer, der bis heute Passagiere transportiert.
Der Name stammt vom altnordischen Wort mjǫs und bedeutet „die Schmale
Die Ufer sind an vielen Stellen gut zugänglich, und mehrere Wanderwege führen entlang der Wasserlinie oder durch die bewaldeten Hänge darüber. Der Sommer bietet die besten Bedingungen für Ausflüge und Bootsfahrten, während im Winter die Eisdecke dick genug für Aktivitäten werden kann.
Sein Wasser ist außergewöhnlich klar für ein so großes Gewässer und man kann oft mehrere Meter tief blicken. Die Tierwelt umfasst seltene Fischarten, darunter eine Forelle, die in anderen skandinavischen Seen kaum vorkommt.
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