Jotunheimen, Gebirgskette im südlichen Norwegen.
Jotunheimen ist ein Bergmassiv in Südnorwegen mit steilen Gipfeln, Gletschern und klaren Seen in tiefen Tälern. Das Gebiet wird von Wanderwegen durchzogen, die markierte Routen und Berghütten verbinden und es Besuchern ermöglichen, unterschiedliche Höhenlagen und Landschaften zu entdecken.
Die Region erhielt ihren heutigen Namen in den 1860er Jahren, als der norwegische Dichter Aasmund Olavsson Vinje eine neue Bezeichnung vorschlug. Diese Namensänderung verdrängte die ältere Bezeichnung Jotunfjell aus dem Sprachgebrauch.
In der nordischen Mythologie werden diese Berge als Heimat der Joten bezeichnet, kraftvoller Wesen aus der Vorzeit. Besucher können diese alte Sagenwelt heute noch in den Namen und Geschichten spüren, die überall in der Region erzählt werden.
Das Gebiet ist am besten zu Fuß erkundet, wobei gut organisierte Routen zwischen den Berghütten eine mehrtägige Wanderung ermöglichen. Besucher sollten sich auf wechselhafte Bergwetterbedingungen einstellen und die richtigen Ausrüstung sowie physische Vorbereitung mitbringen.
Ein außergewöhnlicher Fund ist ein Lederschuh aus prähistorischer Zeit, der von Eis konserviert wurde und frühe menschliche Besiedlung in dieser Höhenlage zeigt. Solche Funde deuten darauf hin, dass Menschen diese schwierige Umgebung bereits vor Jahrtausenden durchquerten.
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