Odda, Siedlung in Norwegen
Odda ist eine Stadt und das Verwaltungszentrum der Gemeinde Ullensvang an der Westküste Norwegens, am Ende des Sørfjords gelegen, einem Arm des Hardangerfjords. Die Stadt verfügt über ein kompaktes Zentrum mit Geschäften, Restaurants, Verwaltungsgebäuden und einer Anlegestelle für Fähren.
Im 19. Jahrhundert erlebte Odda durch den Aufbau einer Chemieindustrie rund um die umliegenden Wasserkräfte einen starken Aufschwung. Diese Industrie prägte das Stadtbild für Jahrzehnte, und obwohl die Werke heute nicht mehr in Betrieb sind, sind Teile des alten Industriegeländes noch sichtbar.
Odda ist der Ausgangspunkt für Besucher, die das Hochland von Hardangervidda erkunden möchten, und viele kommen eigens wegen der Natur in die Stadt. Im Stadtzentrum spiegelt sich das ruhige Alltagsleben einer kleinen Fjordgemeinde wider, in der die Bewohner einkaufen, sich treffen und die lokale Verwaltung aufsuchen.
Odda ist über eine gut ausgebaute Straße von Bergen aus erreichbar und hat auch eine Busverbindung ins Landesinnere. Im Stadtzentrum gibt es Unterkünfte, Supermärkte und Tankstellen, was es zu einem guten Ausgangspunkt für Ausflüge in die umliegende Landschaft macht.
Das ehemalige Industriegelände von Odda, bekannt als Tyssedal, beherbergt heute ein Kraftwerk, das zum Nationalerbe erklärt wurde und besichtigt werden kann. Es ist eines der wenigen Wasserkraftwerke aus dem frühen 20. Jahrhundert, das in Norwegen noch im Originalzustand erhalten ist.
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