Lovatnet, Gletschersee in der Gemeinde Stryn, Norwegen.
Lovatnet ist ein Gletschersee in der Stryn-Gemeinde, dessen Wasser in klarem Blaugrün leuchtet und sich über mehrere Kilometer erstreckt. Das Becken wird von steilen Bergwänden eingerahmt, die bis zur Oberfläche abfallen.
Das Tal wurde in den Jahren 1905 und 1936 von großen Bergstürzen erschüttert, die massive Flutwellen im See auslösten. Diese Katastrophen hinterließen tiefe Narben in der Landschaft und der Erinnerung der Gemeinde.
Der See ist für die Bewohner der Umgebung ein Ort für Aktivitäten wie Angeln und Kajakfahren, die seit Generationen hier stattfinden. Die lokale Bevölkerung nutzt das Wasser als natürliche Ressource und zentralen Punkt der eigenen Lebensweise.
Der beste Ausgangspunkt ist das Restaurant Kjenndalstova, das am Ufer liegt und einfachen Zugang zum Wasser bietet. Im Sommer können Besucher Boote mieten oder an geführten Touren teilnehmen, um die Umgebung zu erkunden.
Ein beeindruckender Wasserfall stürzt aus einer Gletscherspalte fast 800 Meter steil in den See hinab. Diese cascade stammt von einem Gletscher, der zum großen Jostedalsbreen-Eismassiv gehört, Europas größtem Festlandgletscher.
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