Jørstadmoen leir, Militärbasis und Kulturerbestätte in Lillehammer Municipality, Norwegen.
Jørstadmoen ist eine Militärbasis und ein Kulturerbe in der Gemeinde Lillehammer, die als Hauptquartier der norwegischen Cyberabwehr dient. Das Gelände beherbergt moderne Trainingseinrichtungen, administrative Gebäude und historische Strukturen verschiedener Epochen.
Der Ort begann im 18. Jahrhundert als Trainingsgelände für das Oplandske Dragonregiment und wurde 1821 zur dauerhaften Militäranlage. Während des Zweiten Weltkriegs erlebte die Basis erhebliche Ausbauten und diente verschiedenen militärischen Zwecken.
Die erhaltene Funkstation von 1955 und das Depot von 1893 zeigen verschiedene Phasen der norwegischen Militärarchitektur und technologischen Entwicklung. Diese Gebäude spiegeln wider, wie sich die Nutzung des Ortes im Laufe der Jahrzehnte verändert hat.
Die Basis liegt etwa 8 Kilometer vom Zentrum von Lillehammer entfernt und ist mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Besucher sollten beachten, dass der Zugang je nach aktiver Militärnutzung begrenzt sein kann, daher ist es sinnvoll, sich im Voraus zu informieren.
Während des Zweiten Weltkriegs war die Anlage einer der vier Hauptlager in Norwegen für sowjetische Kriegsgefangene, mit 954 Begräbnissen auf dem Kriegsfriedhof. Dieser historische Aspekt macht den Ort zu einem Ort des Gedenkens an ein tragisches Kapitel der europäischen Geschichte.
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