Pokhara, Touristenhauptstadt im Distrikt Kaski, Nepal
Pokhara ist eine große Stadt im Distrikt Kaski in Nepal und erstreckt sich entlang des Phewa-Sees auf etwa 900 Metern Höhe. Die Annapurna-Gebirgskette bildet den nördlichen Horizont und prägt das Stadtbild mit schneebedeckten Gipfeln, die sich im Seewasser spiegeln.
Mitte des 18. Jahrhunderts siedelten sich Newar-Händler aus Bhaktapur hier an und verwandelten den Ort in ein Handelszentrum auf Anweisung des Königs von Kaski. Später entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Ausgangspunkt für Bergsteiger und Wanderer in die Himalaya-Region.
Der Barahi-Tempel steht auf einer Insel im Phewa-See und zeigt traditionelle nepalesische Architektur aus Holz und Stein. Gläubige erreichen das Heiligtum mit kleinen Ruderbooten und bringen dort Opfergaben dar, während Besucher das Treiben vom Ufer aus beobachten können.
Die beste Zeit für einen Besuch liegt zwischen Oktober und April, wenn klare Sicht auf die Berge herrscht und das Wetter angenehm trocken bleibt. Ein Spaziergang entlang des Seeufers bietet gute Orientierung, da die meisten Gästehäuser und Restaurants sich in dieser Zone konzentrieren.
Drei der zehn höchsten Berge der Welt liegen innerhalb von 60 Kilometern Luftlinie: Dhaulagiri, Annapurna I und Manaslu. An klaren Morgenstunden sind alle drei Gipfel gleichzeitig vom Seeufer aus sichtbar, was nur an wenigen anderen Orten der Erde möglich ist.
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