Annapurna IV, Berggipfel in der Provinz Gandaki, Nepal.
Annapurna IV ist ein Berggipfel in Nepal, der sich auf eine Höhe von 7.525 Metern erhebt und vier strategisch platzierte Lager zwischen dem Basislager und dem Gipfelaufstieg aufweist. Die Route führt durch verschiedene Klimazonen und erfordert Widerstandsfähigkeit bei der Bewältigung der dünnen Luft in dieser Höhe.
Annapurna IV wurde erstmals 1955 von deutschen Bergsteigern unter Leitung von Harald Biller, Heinz Steinmetz und Jürgen Wellenkamp ohne zusätzlichen Sauerstoff erklommen. Diese frühe Leistung zeigte die Möglichkeit, diese Höhe ohne moderne Hilfsmittel zu erreichen.
Die lokalen Sherpa-Gemeinden in der Nähe des Annapurna IV bewahren traditionelle Bergzeremonien, die mit den Jahreszeiten verbunden sind und den Respekt vor dem Berg ausdrücken. Besucher treffen auf Menschen, die eine tiefe Beziehung zu diesen Bergen haben und ihre Kenntnisse über sichere Routen weitergeben.
Um zu diesem Gipfel zu klettern, benötigen Bergsteiger Genehmigungen und spezielle Ausrüstung für das extreme Gelände und die Höhe. Die Expeditionen dauern typischerweise etwa 30 Tage und beinhalten Pausen zum Akklimatisieren in Manang Valley.
Unter etwa 100 Expeditionen zu diesem Berg erreichten nur etwa ein Drittel der Teams den Gipfel, was die Schwierigkeit zeigt. Besonders bemerkenswert ist, dass nur wenige Kletterer zusätzlichen Sauerstoff nutzten, obwohl die Höhe dies nahelegen könnte.
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