Nationalpark Annapurna, Naturschutzgebiet in Zentralnepal
Das Annapurna-Schutzgebiet ist eine Naturschutzregion in Zentralnepal, die sich über weite Bereiche erstreckt und unterschiedliche Lebensräume verbindet. Sie umfasst subtropische Wälder in tieferen Lagen, alpine Wiesen im mittleren Bereich und schneebedeckte Bergketten mit hohen Gipfeln.
Das Schutzgebiet wurde 1985 von der Regierung Nepals gegründet und war das erste Naturschutzgebiet des Landes. Die Gründung zielte darauf ab, die lokale Tierwelt zu bewahren und gleichzeitig die Entwicklung der Gemeinden vor Ort zu unterstützen.
Die lokalen Gemeinden Gurung, Thakali und Magar bewirtschaften seit Generationen ihre Felder und führen religiöse Feste auf, die eng mit den Jahreszeiten und Bergen verbunden sind. Diese Traditionen prägen bis heute das alltägliche Leben in den Dörfern und zeigen sich in den Feldern, Häusern und Tempeln, die man beim Wandern sieht.
Besucher müssen vor dem Betreten des Gebietes zum Wandern oder für andere Aktivitäten eine Genehmigung bei der Verwaltungsstelle in Pokhara einholen. Es ist sinnvoll, sich vor Ort über aktuelle Bedingungen und Routen zu informieren und angepasste Ausrüstung für unterschiedliche Höhenlagen mitzubringen.
Das Gebiet beherbergt eine außergewöhnliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren, die sich in den verschiedenen Höhenzonen stark unterscheiden. Vom feuchten Wald in der Tiefe bis zur kargen Berglandschaft oben ändern sich Flora und Fauna so drastisch, dass man auf einer Wanderung mehrere Ökosysteme durchquert.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.