Bagmati, ehemalige Verwaltungszone von Nepal
Bagmati Zone war ein Verwaltungsgebiet in Zentralnepal, benannt nach dem Fluss, der durch die Region fließt. Das Gebiet umfasste das Kathmandu-Tal mit einer vielfältigen Landschaft von Himalaya-Gipfeln im Norden bis zu Hügelgebieten im Süden und warmen Tälern in tieferen Lagen.
Das Gebiet war ein administrativer Bezirk von 1972 bis 2015 und diente als politisches und kulturelles Zentrum Nepals, besonders unter der Panchayat-Ära. Im Jahr 2015 wurde die Zone abgeschafft und in die Bagmati-Provinz integriert, da Nepal seine Verwaltungsstruktur reformierte.
Die Region war historisch das Zentrum der Newari-Kultur, die sich in den engen Gassen und handwerklichen Traditionen der Täler widerspiegelt. Heute können Besucher in Märkten lokale Kunsthandwerker bei der Herstellung von Holzschnitzereien und Töpferwaren beobachten, während in den Tempeln täglich Gebete und Opfergaben stattfinden.
Das ehemalige Gebiet ist heute leicht zu bereisen mit vielen Bussen, Taxis und Gehwegen zwischen den wichtigsten Orten wie Kathmandu Durbar Square und dem Pashupatinath-Tempel. Bequeme Schuhe sind empfehlenswert, da viele Bereiche unebene Steine und steile Wege haben, besonders in den älteren Teilen der Städte.
Der Fluss Bagmati, der dem Gebiet seinen Namen gab, entspringt in den Shivapuri-Hügeln und war für Jahrtausende die Lebensader für Bewässerung und tägliches Leben in der Region. Heute ist er in städtischen Bereichen stark verschmutzt, was sein verlorenes Potenzial zeigt und lokale Bemühungen zur Reinigung des heiligen Wassers motiviert.
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