Kathmandutal, UNESCO-Weltkulturerbe-Tal in Nepal
Das Kathmandu-Tal liegt zwischen Bergketten auf 1425 Metern Höhe und umfasst drei größere Städte sowie zahlreiche kleinere Ortschaften. Reisterrassen und Waldgebiete bedecken die Hänge, während sich die Bebauung entlang der Flüsse Bagmati und Bishnumati erstreckt.
Erste Siedlungen entstanden hier vor mehr als 2000 Jahren, als das Tal noch ein See gewesen sein soll. Die Malla-Herrscher prägten vom 12. bis zum 18. Jahrhundert die Architektur und Kultur, bevor das Gebiet Teil des vereinten Nepal wurde.
Die religiösen Stätten des Tals ziehen täglich Gläubige und Pilger an, die Opfergaben darbringen und an Zeremonien teilnehmen. In den alten Stadtkernen leben Handwerkerfamilien noch immer in mehrstöckigen Backsteinhäusern rund um gepflasterte Innenhöfe.
Die beste Reisezeit liegt zwischen Oktober und April, wenn das Wetter trocken und sonnig ist. Viele Tempel und Plätze sind frei zugänglich, doch sollte man auf angemessene Kleidung achten und Schuhe vor dem Betreten heiliger Bereiche ausziehen.
In einigen Tempelhöfen werden jeden Morgen frische Blumen und Reiskörner zu geometrischen Mustern arrangiert, die am Abend wieder verschwinden. Die lokalen Töpfer fertigen noch heute Gefäße auf handbetriebenen Drehscheiben, die sie im Freien trocknen lassen.
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