Namche Bazar, Handelszentrum in Khumbu Pasanglhamu, Nepal
Namche Bazaar liegt auf 3.440 Metern Höhe an einem Berghang zwischen den Gipfeln Kongde Ri und Thamserku im Nordosten Nepals. Die Siedlung erstreckt sich die Hänge hinauf mit Häusern aus Stein und Holz, die sich an die steile Topografie anpassen.
Der Ort entstand als Handelsposten zwischen Nepal und Tibet und wurde mit der Zeit zum Zentrum für Bergsteiger und Reisende, die zu Himalaya-Expeditionen aufbrechen. Die Entwicklung des Bergsteigens im 20. Jahrhundert hat die Siedlung dauerhaft geprägt und sie zur wichtigsten Versorgungsstation in der Region gemacht.
Der Ort ist geprägt von bunten Gebetsflaggen, die überall flattern und das Straßenbild beleben. Die Sherpa-Gemeinschaft hat hier ihre Heimat und prägt den Alltag mit ihren Traditionen und dem Umgang miteinander.
Besucher sollten hier mindestens zwei bis drei Tage verbringen, um sich an die Höhe zu gewöhnen, bevor sie weiter zu höheren Bergen wandern. Die Wege sind eng und steinig, daher ist gutes Schuhwerk wichtig und man sollte sich Zeit lassen beim Erkunden des Ortes.
Ein lokales Wasserkraftwerk versorgt die Gemeinde mit Strom und ermöglicht das Leben in dieser abgelegenen Bergsiedlung. Diese Energieanlage ist typisch für viele bergige Regionen, wo Wasser zum Antrieb von Generatoren genutzt wird.
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