Lukla, Bergsiedlung im Distrikt Solukhumbu, Nepal
Lukla ist eine Siedlung auf 2.860 Metern Höhe und dient als Haupteinstiegspunkt für Expeditionen zum Mount Everest durch die Khumbu-Region. Die Häuser liegen dicht beieinander an steilen Berghängen, verbunden durch schmale Wege und Treppen, mit dem Flughafen als markantes Zentrum der Anlagen.
Die Siedlung wuchs erheblich nach dem Bau des Flughafens in den 1960er Jahren und verwandelte sich von einem kleinen Dorf in einen wichtigen Hub für Himalaya-Expeditionen. Dieser neue Verkehrsknotenpunkt ermöglichte es Bergsteigern und Forschern, leichter in die Region zu gelangen und öffnete die Gegend für organisierte Reisen.
Die Sherpa-Gemeinschaft prägt das tägliche Leben mit ihren Gebeten in den lokalen Klöstern und ihrer praktischen Expertise beim Wandern in großer Höhe. Man sieht überall religiöse Fahnen und Symbole, die zeigen, wie wichtig der Glaube für die Menschen hier ist.
Der beste Weg dorthin führt über Flüge von Kathmandu zum Flughafen Tenzing-Hillary, von wo aus Trekker ihre Wanderungen beginnen können. Vor der Abreise sollte man in den lokalen Geschäften Ausrüstung kaufen und sich in einem der vielen Gästehäuser ausruhen, um sich an die Höhe zu gewöhnen.
Der Flughafen hier ist für seine extrem kurze Piste berühmt, die nur zwischen Bergwänden verläuft und nicht länger als ein paar hundert Meter ist. Die Landung erfordert spezielle Pilotenfähigkeiten und wird als eine der anspruchsvolleren Flugoperationen der Welt betrachtet.
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