Philippinische Kordilleren, Gebirgskette im Norden von Luzon, Philippinen.
Die Cordillera Central ist ein Gebirgszug in Nord-Luzon und erstreckt sich über eine große Fläche mit Höhen bis zu etwa 2.900 Metern. Der höchste Berg ist der Mount Pulag, und die Landschaft beheimatet sehr unterschiedliche Waldtypen.
Spanische Eroberer drangen um 1620 in das Gebirge vor und errichteten Militärstützpunkte, um die goldreichen Gebiete zu kontrollieren. Die einheimischen Bevölkerungsgruppen widersetzten sich dieser Besatzung über lange Zeit hinweg.
Die Bergkette ist Heimat mehrerer Volksgruppen, die noch immer ihre eigenen Sprachen sprechen und traditionelle Anbaumethoden pflegen. Diese Gemeinschaften feiern Feste, die mit den Jahreszeiten und der Ernte verbunden sind.
Vier große Flüsse entspringen in diesem Gebirge und versorgen die umliegenden Gebiete mit Wasser für Landwirtschaft und tägliches Leben. Die Höhenlage und die Niederschläge schaffen unterschiedliche Bedingungen in verschiedenen Teilen der Region.
Die unterschiedliche Höhenlage schafft deutlich verschiedene Waldtypen in diesem Gebirge, wodurch seltene Pflanzen und Tiere gedeihen. Dieser natürliche Wechsel von Ökosystemen macht die Region wissenschaftlich wertvoll.
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