Bud Dajo, Erloschener Vulkan in Sulu, Philippinen
Bud Dajo ist ein erloschener Vulkan in Sulu, der sich mit seinem Krater in einer bewaldeten Landschaft erhebt und eine charakteristische Kegelform aufweist. Das Gelände wird als Nationalpark geschützt und bietet unterschiedliche Lebensräume für Vögel und andere Tiere.
Der Berg spielte eine tragische Rolle in der philippinischen Geschichte, als 1906 amerikanische Militärkräfte eine Schlacht gegen Menschen führten, die Zuflucht im Krater suchten. Diese Schlacht markierte einen Wendepunkt in den Beziehungen zwischen Eindringlingen und der lokalen Bevölkerung.
Der Berg ist für die Tausug-Gemeinden ein wichtiger Ort, wo Geschichten über Geister in den bewaldeten Hängen weitergegeben werden. Diese Überlieferungen prägen bis heute, wie die Menschen die Landschaft wahrnehmen und nutzen.
Besucher sollten sich auf steile Wege und tropisches Klima vorbereiten, besonders während der Regenzeit. Gutes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind wichtig, um die natürliche Umgebung sicher zu erkunden.
Trotz historischer Berichte über Eruptionen fanden Forscher bei Untersuchungen in den 1990er Jahren keine Anzeichen von Seismic-Aktivität. Diese Befunde widersprechen älteren Aussagen über die vulkanische Geschichte und werfen Fragen über die tatsächliche Eruptionsgeschichte auf.
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