Graciosa, Vulkaninsel im Atlantischen Ozean, Portugal
Graciosa Island ist eine vulkanische Insel im Atlantik vor der Küste Portugals, geprägt von sanften Hügeln und vereinzelter Vegetation. Der höchste Punkt ist der Enxofre-Krater mit etwa 402 Metern Höhe.
Portugiesische Seefahrer entdeckten die Insel 1451, und Vasco Gil Sodré führte Mitte der 1450er Jahre die erste Siedlergruppe von der Insel Terceira an. Die frühe Besiedlung prägte die Entwicklung des Archipels in dieser Zeit.
Der Ort wird von lokalen Fischern und Bauern geprägt, die ihre traditionellen Handwerke im täglichen Leben bewahren. Man sieht dies in kleinen Läden und auf den Märkten, wo regionale Produkte wie Wein und Obst verkauft werden.
Besucher finden die besiedelten Bereiche hauptsächlich an der Küste verteilt, wobei die Ortschaften Santa Cruz, São Mateus, Guadalupe und Luz als Verwaltungszentren dienen. Die Insel ist klein genug, um zu Fuß oder mit dem Auto erkundet zu werden.
Das Furna do Enxofre ist eine beeindruckende Vulkanschlottenhöhle, die sich tief in die Caldera erstreckt und mit dem Boot erreichbar ist. Diese unterirdische Kammer zeigt die vulkanische Vergangenheit des Ortes auf faszinierende Weise.
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