Cascais, Küstengemeinde an der portugiesischen Riviera, Portugal
Cascais ist eine Gemeinde an der portugiesischen Küste westlich von Lissabon, Teil der sogenannten Riviera. Die Gemeinde erstreckt sich entlang der Küste mit mehreren Buchten, einem Yachthafen und Felsen, die ins Meer ragen, während im Landesinneren Hügel und Wohnviertel liegen.
Eine königliche Familie wählte diesen Ort im 19. Jahrhundert als Sommerresidenz, was viele wohlhabende Familien aus ganz Europa anzog. Im 20. Jahrhundert siedelten sich während des Zweiten Weltkriegs geflohene Aristokraten und Künstler hier an.
Der Name stammt vom lateinischen Wort cascale ab, das kleine Wasserfälle oder Felsformationen bedeutet. Lokale Fischer nutzen immer noch den traditionellen Hafen für ihre Arbeit, und am Morgen kommen Besucher dorthin, um frischen Fang zu kaufen.
Ein Spazierweg entlang der Küste verbindet die meisten Strände und ermöglicht es Besuchern, verschiedene Buchten zu Fuß zu erkunden. Am Wochenende und im Sommer kommen mehr Menschen, daher ist ein früher Start ratsam, um Menschenmassen zu vermeiden.
An den Felsen nahe der Küste leuchtet nachts ein Leuchtturm, der seit mehr als einem Jahrhundert Schiffen den Weg weist. Manche Strände haben Höhlen, die bei Ebbe begehbar werden und einen direkten Blick auf das Gestein bieten.
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