Felskuppelgräber von Palmela, neolithische-kupferzeitliche Gräber
Die Künstlichen Höhlen von Casal do Pardo sind in weiches Gestein gehauene unterirdische Kammern und Tunnel in Quinta do Anjo. Das Gelände besteht aus mehreren kleinen Räumen mit rauen Wänden, die die handwerkliche Leistung jener Zeit zeigen.
Die Stätte wurde vor etwa 4500 Jahren in der Jungsteinzeit als Bestattungsplatz gegründet und wurde über 1500 Jahre lang kontinuierlich genutzt. Während der Bronzezeit führten die Einheimischen weiterhin Bestattungsrituale durch und ordneten ihre Toten dort an.
Die Höhlen waren über Jahrhunderte hinweg ein zentraler Ort für Bestattungsrituale und Gemeinschaftspraktiken. Die Nutzung dieser unterirdischen Räume spiegelt die tiefe Verbundenheit der frühen Bewohner mit diesem Ort wider.
Besucher können auf markierten Wegen und mit Sicherheitsgeländern die Höhlen erkunden, was einen komfortablen Besuch ermöglicht. Das Gelände ist gut gepflegt und verfügt über Informationsschilder, die die verschiedenen Bereiche und deren Verwendung erklären.
Bei Ausgrabungen 1876 wurden besondere glockenförmige Keramikgefäße gefunden, die mit Mustern verziert waren und als Taças Tipo Palmela bekannt sind. Diese Keramiken sind selten und zeigen die künstlerische Fähigkeit dieser frühen Gemeinschaften.
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