Véu da Noiva Falls, Küstenwasserfall-Aussichtspunkt im Norden Madeiras, Portugal.
Der Véu da Noiva ist ein Küstenwasserfall auf der Nordseite Madeiras, wo Wasser etwa 35 Meter tief über dunkle Vulkanfelsen in den Atlantik stürzt. Der weiße Gischt bildet einen scharfen Kontrast zu den schwarzen Steinwänden ringsum.
Der Ort wurde nach einem Felssturz 2008 umgestaltet, der neue Aussichtsplattformen notwendig machte um Besucher zu schützen. Diese Änderungen ermöglichten einen sichereren Zugang zu diesem Naturschauplatz.
Die Einheimischen erzählen sich die Legende einer trauernden Braut, deren Tränen den Wasserfall bildeten, als ihr Bräutigam sie vor der Hochzeit verließ. Diese Geschichte ist in der lokalen Kultur bis heute lebendig und prägt die Wahrnehmung des Ortes.
Der Aussichtspunkt hat einen Parkplatz und einen Souvenirladen, etwa 41 Kilometer von Funchal entfernt. Die meisten Menschen brauchen etwa 40 Minuten Autofahrt um dorthin zu gelangen.
Das Wasser kommt aus dem Ribeira de João Delgado, wo Küstenerosion einen Fluss schuf, der über dem Meer endet bevor er das Wasser erreicht. Diese Formation zeigt wie Naturkräfte über lange Zeit den Felsen hier geformt haben.
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