Castle of Idanha-a-Nova, Mittelalterliche Burg in Idanha-a-Nova, Portugal
Die Burg von Idanha-a-Nova ist eine Befestigungsanlage auf erhöhtem Gelände, deren Mauern und Grundriss typisch für Ordensbauten des Mittelalters sind. Die Ruinen zeigen eine kompakte Anlage mit starken Außenmauern und einer strategischen Position, die die umliegende Landschaft kontrolierte.
König Sancho I. verlieh der Gegend 1201 eine Siedlungsurkunde, um Menschen anzuziehen, und König Afonso II. bestätigte dies später 1219 und gab dem Ort einen neuen Namen. Diese beiden königlichen Maßnahmen etablierten den Ort als wichtiges Zentrum in der Region.
Die Burg war ein wichtiger Ort für die Siedlungsentwicklung in der Region und spiegelt die Bedeutung von Befestigungsanlagen für das tägliche Leben im Mittelalter wider. Heute können Besucher sehen, wie strategische Standorte und Bauweisen die Landschaft und menschliche Aktivitäten prägt.
Die Ruinen sind das ganze Jahr über zugänglich und bieten Aussichten auf die umgebende Landschaft sowie einen Überblick über mittelalterliche Verteidigungsarchitektur. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen, da das Gelände uneben ist und teilweise steile Hänge hat.
Der Kartograph Duarte de Armas dokumentierte die Anlage 1509 ausführlich in seinem Buch der Festungen und lieferte damit seltene Details zur ursprünglichen Bauweise. Diese historischen Zeichnungen sind heute eine der wenigen zuverlässigen Quellen für das Aussehen der Burg in ihrer früheren Form.
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