Lacul Morii, Künstlicher See im Bezirk 6, Bukarest, Rumänien
Der Morii-See ist ein künstliches Wasserreservoir im Nordwesten Bukarests, das sich über eine große Fläche erstreckt und mit dem Fluss Dâmbovița verbunden ist. Das Becken dient der Kontrolle des Wasserflusses durch die Stadt und hat gepflegte Wege rund um seinen Umfang.
Das Gewässer entstand in den 1980er Jahren als Teil eines umfassenden Wasserwirtschaftssystems für Bukarest. Die Anlage wurde geschaffen, um bei starken Regenfällen Überschwemmungen in der Hauptstadt zu verhindern.
Der nördliche Bereich umfasst eine Insel, auf der im Sommer Konzerte und Freilichtaufführungen stattfinden. Diese Veranstaltungsfläche ist bei Einheimischen beliebt und zieht Menschen an, die sich an warmen Tagen am Wasser aufhalten möchten.
Der See ist bequem mit der U-Bahn-Station Crangasi (Linie M1) erreichbar und bietet einen einfachen Zugang zum Wasser. Besucher sollten wissen, dass die Wege um das Becken herum leicht zu begehen sind und sich für Spaziergänge oder joggen eignen.
Die Insel im nördlichen Bereich wird derzeit für ein Megaprojekt entwickelt, das einen großflächigen künstlichen Badestrand schaffen soll. Dieses ehrgeizige Vorhaben würde die Nutzung des Sees grundlegend verändern und Badespaß mitten in der Stadt ermöglichen.
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